Ich hab vor kurzem das Wordpress PlugIn WPtouch Mobile Plugin. installiert. Wordpress-Blogs werden damit automatisch im Stil einer iPhone-App angezeigt, wenn sie im Browser auf dem iPhone, iPod Touch, Android oder Blackberry geöffnet werden.
Ich persönlich finde das Design sehr gelungen und ziemlich praktisch – Farben, Hintergrundbild und Icons lassen sich problemlos zumindest teilweise an das eigene Blog-Design anpassen. Auf Wunsch kann man aber auch einfach zur klassischen Ansicht wechseln.
Derzeit ist im Haus der Kulturen der Welt die Pictopia 2009 zu bewundern. Die diesjährige Pictoplasma Ausstellung in Berlin dreht sich rund um moderne Figurenwelten und Character Design.
Zu sehen gibt es verschiedenste Stilrichtungen – Zeichnungen, Grafiken, Skulpturen und Installationen. Die Arbeiten der mehr als 30 Künstler sind in 3 Bereiche gegliedert – “Remix & Animism”, “Paradox of Corporeality” und “Get into Character”. Besonders durch den letzten Part gewinnt die Ausstellung ungemein!
Hinter den Arbeiten in der Kategorie “Get into Character” steckt die Idee, die 2-dimensionale Figurenwelt mit unserer 3-dimensionalen Realität zu verbinden und erlebbar zu machen – zum Beispiel in Form eines AutoScooters im Comic-Style, einer Hüpfburg im Foyer oder einem Trash-Wohnzimmer, in dem man sich für eine kleine Pause zu zwei leicht apathisch wirkenden Zeitgenossen aufs Sofa gesellen kann, um zwischen leeren Bierflaschen und Abfall ein bischen Fernsehen zu gucken.
Wer in die 3-dimesionale Comic-Welt eintauchen will hat noch bis zum 03.05.2009 Zeit. Die Austellung ist täglich bis auf Dienstags geöffnet, jeden Sonntag finden um 14.00h Zeichen-Workshops mit Künstlern und um 15.00 Führungen statt. Alle, die nicht so lange warten wollen, können sich hier schonmal virtuell austoben und in der Pictoplasma-Galerie verewigen.
Ich hatte Spass! Weitere Fotos von der Pictopia 2009 gibt es hier.
The official opening animation for the 2009 Pictoplasma Conference:
Gestern hat Adidas die iPhone App “Urban Art Guide Berlin” released, die im Vorfeld für eher geteilte Meinungen gesorgt hat. Die App ist ein Führer durch die Berliner Graffitti & Street Art Landschaft, der regelmäßig durch Mitarbeiter der Firma aktualisiert weden soll.
Als ich das erste Mal davon gehört habe, war ich ehrlich gesagt ziemlich begeistert von der Idee. Als ich dann erfahren habe, dass die App von Adidas kommt, war ich vor allem gespannt, ob und wie sie den Spagat zwischen Subkultur und Werbung meistern – ein Paar, das von Natur aus nicht wirklich gut zusammen passt. Als internationaler Großkonzern begibt man sich immer auf sehr dünnes Eis, wenn man Underground- oder Jugendkultur zum Aufpolieren des eigenen Images oder als Profilschärfung benutzt.
Die App ist mehr gebrandet als erhofft, aber nicht mehr als erwartet. Der Hintergrund ist ziemlich klar und dezentes Branding ist anders. Das Adidas-Logo als Icon, ein Intro mit viel Marke und neben den Standorten der Street Art findet man in der App auch ganz bequem den nächsten Adidas-Store in seiner Nähe.
Twitter-Mashups, -Clients, -Services & -Spielzeuge spriessen ja kontinuierlich wie Pilze aus dem Boden. Zwei sind mir in der vergangenen Woche aber besonders ins Auge gestochen – aus unterschiedlichen Gründen.
#thegood: Getwitter
Die Web-Evangelisten haben am vergangenen Wochenende eine Twitter-Suche für den deutschsprachigen Internetraum gebaut. Getwitter aggregiert die am häufigsten in deutschsprachigen Tweets vorkommenden Worte und ist damit quasi das “regionale” Pendant zur Suchfunktion bei Twitter. Zwar schafft es die deutsche Twitterosphäre regelmäßig mit dem ein oder anderen Meme auf Platz #1 der internationalen Hot-Topics auf Twitter, wer aber wissen möchte, welche Themen hierzulande sonst noch heiss diskutiert werden, der sollte einen Blick auf das Ergebnis des Coding-Wochenendes werfen.
Kleine Notiz am Rande: Die Domain hat sich leider schon jemand anders gesichert. Sollte die Idee gut ankommen, wird sich daher wahrscheinlich auch @kosmar unverhofft über Traffic-Zuwachs freuen… www.getwitter.de führt direkt zu seinem Blog.
Eigentlich wollte ich grad noch einen begeisterten Kurzbeitrag über ASCII-O-Matic schreiben. Kleine unsinnige Spielerei – das eigene Profilbild als ASCII-Code.
Dann habe das Ganze mit meinem Profilbild ausprobiert und bin leider nur so halb begeistert. Mag aber auch daran liegen, dass das Foto insgesamt zu dunkel ist. Kein Muss, aber besser als Langeweile.
Man nehme:
Ein möglichst kontrastreiches Profilbild und schneide dieses mit einer Bildbearbeitungs-Software nach Wahl auf 60×50 Pixel zu…und GO!
Ich war am vergangenen Freitag das erste Mal auf der CeBit und inzwischen weiss ich auch warum – zu viel Business-Präsentation zu wenig Begeisterung. Ein paar Interessante Sachen habe ich zwar gefunden, aber in der Summe ziehe ich für mich das Fazit, dass die CeBit einfach nicht mein Ding ist. Von daher werde ich jetzt auch nichts zu Messeständen, Ausstellern oder Ähnlichem schreiben.
Aber eine Sache geht mir beim besten Willen nicht aus dem Kopf:
Ich bin Veranstalter einer der weltgrößten Informations-Technologie-Messen, initiiere eine groß angekündigte neue Area rund ums Thema Internet und Gesellschaft, nenne sie Webciety und….habe kein freies WLAN, sondern verteile auf Nachfrage Internet-Voucher, mit denen ich jedem Besuchern ein Online-Kontingent von ganzen 30 Minuten pro Tag zugestehe?!?
Zugegeben, die dahinter steckende unfreiwillig absurde Komik ist genau mein Ding, aber das nur nebenbei…