Auf dieser Seite landet heute jeder Besucher von spreeblick.de.
Die Betreiber des Blogs protestieren einen Tag lang mit einem demonstrativen Streik gegen einen heute vom deutschen Bundeskabinett beschlossenen Gesetzentwurf. Demnach sollen in Zukunft Websites, auf denen kinderpornographisches Material dargestellt oder angeboten wird, für den Zugriff aus Deutschland gesperrt werden. Internetnutzern soll statt dessen ein entsprechender Warnhinweis angezeigt werden. (mehr Infos auf heise.de).
Auf der Protest-Seite heisst es hierzu:
“Wir unterstützen die Bundesregierung in ihrem Bestreben, dem Missbrauch von Menschen und speziell Kindern ein Ende zu bereiten (…).
Die geplante technische Umsetzung auf Basis von Sperrlisten halten wir für laienhaft, wirkungslos und unter Umständen kontraproduktiv. Wir fordern die Bundesregierung auf, die durch die Listen offensichtlich bekannten illegalen Websites zu schließen und ihre Urheber bzw. Betreiber strafrechtlich zu verfolgen. Wir lehnen Internetsperren ab, die ob ihrer Intransparenz und technischen Zweifelhaftigkeit eine Gefahr für die Demokratie in Deutschland sind. Wir fühlen uns durch die von Fachleuten wiederholt in Frage gestellten Zahlen und Fakten, die das Familienministerium kommuniziert, als wählende Bürger belogen.”
Dem kann ich mich nur anschließen! Ich unterstütze die Aktion und habe mich bereits an dem Protest beteiligt.
Wenn ihr auch ein Zeichen gegen Internetzensur in Deutschland und den malwieder an der Realität vorbegeplanten Gesetzentwurf setzen wollt, dann geht einfach auf spreeblick.de.
PS: Auch wenn heute nicht mehr heute sein sollte und Spreeblick den Streik demnach inzwischen beendet hat, gehe ich stark davon aus, dass die Protest-Seite hier noch im Netz zu finden ist.






